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Trachtenschmuck – schicke Accessoires für die perfekte Tracht

Wenn Ihnen die Tracht allein nicht reicht, dann sollten Sie diese mit einem passenden Trachtenschmuck ergänzen.

Für Frauen bieten sich vor allem für das Dirndl ein paar hübsche Trachtenketten an.

Hierbei gilt wie bei fast jedem Teil der Tracht: es ist für jeden Geschmack das richtige Stück zu finden.

 

Wenn eine Frau zu ihrem Dirndl eine schicke Kette tragen möchte, sollte sie jedoch auf eines ganz genau achten:

Das Dekolleté im Dirndl ist allein schon ein toller Schmuck und die Kette sollte diesem daher nicht die Aufmerksamkeit entziehen.

Aus diesem Grund sollte die Kette schon einmal nicht zu lang sein, denn Trachtenschmuck sollte die Gesamtwirkung unterstützen.

 

Die Trachtenkette besticht mit einer Vielseitigkeit in Hinblick auf Farben und Formen.

Am besten zur Tracht passen Ketten mit kleinen Herzchen oder dem Edelweiß als Anhänger.

Eine beliebte Trachtenschmuck - Variante ist auch eine glänzende Kette aus Glasperlen, die der Tracht ein schönes Aussehen verleiht.

Ob nun rot, schwarz, blau oder türkis, Trachtenketten gibt es in jeder Lieblingsfarbe.

 

Die traditionelle Trachtenkette ist jedoch eine Kordelhalskette mit einem Metallherzanhänger.

Diese kann jedoch auch variiert werden, indem das Metallherz durch einen Edelweißanhänger ersetzt wird.

 

Während sich die Trachtenketten eher auf das weibliche Geschlecht beschränken, gibt es auch noch Trachtengürtel, die für Männer gleichermaßen wie für Frauen interessant sein dürften.

Der klassische Gürtel, der zur Trachtenhose genau wie zum Rock getragen werden kann, ist der so genannte Charivarigürtel.

Dieser besteht aus einem antiken, festen Leder und hat in seinem Mittelteil eine Silberkette mit Ringen, an denen zumeist Herzanhänger befestigt sind.

Andere Trachtengürtel bestehen meist aus Leder und sind mit kleinen Herzen oder Metallprints versehen.

 

Richtig ausgewählt und eingesetzt wird jede Tracht, natürlich auch im Rahmen der traditionellen Vorgaben und lokalen Besonderheiten, erst zusammen mit dem passenden Trachtenschmuck komplett.

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Die Trachtenbluse – das schicke Oberteil für jede Gelegenheit

Immer mehr Damen ziehen die Trachtenbluse der gewöhnlichen Bluse vor.

Die Trachtenmode ist in der heutigen Zeit immer noch sehr angesagt und auch in der Frauenwelt ist der Trend zur Tracht ganz klar erkennbar.

 

Doch wie lässt sich dieser Trend erklären?

Sehr viele Frauen mögen es einfach, sich in einer Tracht zu zeigen, aber nicht alle von ihnen können sich mit Kleidern anfreunden, weshalb sie das Dirndl ablehnen.

Doch die Trachtenbluse kann man je nach Machart eigentlich zu jeder Gelegenheit tragen und mit jeder Art von Hose kombinieren.

Es gibt Trachtenblusen für festliche Veranstaltungen, so zum Beispiel auch die klassische weiße Bluse aus Satin.

 

Neben Satin und Seide werden für Trachtenblusen heutzutage oft auch Leinen und Baumwolle verwendet.

Während Seide und Satin der Trägerin eine eher elegante Ausstrahlung verleihen, sind Leinen und Baumwolle sehr bequem und sorgen für einen angenehmen Tragekomfort.

Das ist wahrscheinlich der Grund, warum viele Frauen die Trachtenbluse auch so gern in ihrem alltäglichen Leben anziehen.

 

Auch der Schnitt der Blusen ist je nach Machart unterschiedlich.

So gibt es zum Beispiel Trachtenblusen im so genannten Holzfällerlook, die sehr leger wirken, es gibt aber auch Blusen im Carmenstil, die die Trägerin attraktiv und verspielt-sexy wirken lassen.

Die so genannte Carmenbluse bezeichnet eine rund ausgeschnittene Bluse mit kurzen Ärmeln, die man entweder so tragen kann, dass sie die Schultern verdecken, oder – wenn man sie etwas herunterzieht – die Schultern zum Vorschein kommen lassen und somit auch viel Haut zu sehen ist.

 

Die modernen Trachtenblusen verschönern so ziemlich jedes Outfit, was sie so attraktiv für viele Frauen macht.

Mit der Trachtenbluse liegt die heutige Frau einfach im Trend.

 

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Das Trachtenmieder – Attraktivität auch ohne Dirndlgewand

Das Trachtenmieder kennt man eigentlich als festen Bestandteil des Dirndls.

Doch dieses gibt es auch als einzelnes Oberteil für Frauen, die lieber Hosen tragen.

 

Das Mieder sorgt für eine perfekte Formung des Oberkörpers und vor allem für ein schönes Dekolleté.

Die Trachtenmieder passen sehr gut zu einer weichen Lederhose.

Sie können aber auch zu hellblauen Jeanshosen getragen werden.

 

Mieder gibt es entweder mit einer praktischen Schnürung oder mit verstellbaren Miederhaken.

Mit beiden Varianten kann eine einwandfreie Anpassung an den Körper der Trägerin gewährleistet werden.

Das geschnürte Mieder fällt jedoch schön locker über den Hosenbund und sorgt somit für ein eher legeres Erscheinungsbild.

Generell kann man aber sagen, dass Trachtenmieder die weibliche Figur betonen.

 

Trachtenmieder sehen allerdings im Gegensatz zum Dirndlmieder eher aus wie eine Verbindung aus Bluse und Bustier.

Des Weiteren sind sie im Rücken gesmokt, das heißt, sie sind in Falten gelegt.

Dadurch wird eine höhere Elastizität erreicht, was eine größere Bewegungsfreiheit und eine angenehme Tragbarkeit zur Folge hat.

Dennoch bleibt die Unterstützung der Lendenwirbelsäule durch das Mieder erhalten.

 

Die meisten Trachtenmieder sind aus Leinen und haben eine temperaturausgleichende Eigenschaft, was bedeutet, dass die Mieder auch an sehr heißen Sommertagen angenehm zu tragen sind.

Die meisten Leinenmieder haben verstellbare Träger, sodass jede Trägerin ganz individuell entscheiden kann, wie lang sie das Mieder trägt.

 

Auch das Trachtenmieder im Carmenstil ermöglicht eine Anpassung des Kleidungsstücks an die Gewohnheiten der Trägerin.

Bei diesem Modell kann man die Schultern verdeckt tragen oder aber durch Herunterziehen der kurzen Ärmel viel Haut zeigen, was besonders auf die Männerwelt einen guten Eindruck macht.

Trachtenmieder vereinen einen großen Tragekomfort mit einer vielseitigen Kombinationsmöglichkeit und sind somit sehr beliebt bei den Frauen.


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Das Trachtenhemd – vielseitig und modern

Das Trachtenhemd hat eine sehr lange Tradition.

Doch wie so vieles in der Trachtenwelt ist auch dieses in der Gegenwart weder altmodisch noch langweilig, denn das Trachtenhemd weist eine Vielzahl an verschieden Varianten auf.

So gibt es das Trachtenhemd mit Krempelarm und Stehkragen, mit Langarm oder Kurzarm, mit oder auch ohne Brustriegel beziehungsweise Armriegel, in Pfoadform oder als Hirtenhemd und aus Leinen oder Baumwolle.

Das so genannte Pfoad bezeichnet ein Stehkragenhemd aus Österreich, welches dem Träger durch seinen leger wirkenden Stehkragen eine jugendliche Ausstrahlung gibt.

Auch das Hirtenhemd hat zumeist einen dezenten Stehkragen und man kann es nicht nur zur Tracht tragen, denn es passt auch einwandfrei zu Cord- und Stoffhosen, ja sogar zur Jeans.

Dies ist einer der zahlreichen Gründe, warum viele Männer das Trachtenhemd nicht nur zur Tracht, sondern auch im Alltag tragen.

Ein weiter Grund dafür ist, dass das Trachtenhemd sehr bequem ist.

Es ist also schon längst nicht mehr nur für festliche Veranstaltungen gedacht.

Des Weiteren werden Trachtenhemden von älteren und jüngeren Männern gleichermaßen gern getragen, denn heutzutage gibt es sie mit neuen Mustern und außergewöhnlichen Details wie Metallapplikationen oder aufwändigen Hemdtaschen.

Das Trachtenhemd wird also mehr und mehr an die aktuellen Modetrends angepasst und vereint nun traditionelle und moderne Elemente miteinander.

Die traditionellen Bauwoll- oder Leinenhemden sind jedoch ebenfalls immer noch sehr beliebt.

Allerdings verzichtet man heutzutage meist auf die karierte Variante, da diese eher abgedroschen und altmodisch wirkt.

Viel beliebter sind die einfarbigen Hemden mit modernen Details wie z. B. Stickereien.

Ob jung oder alt, traditionell oder modern, das Trachtenhemd ist sehr vielseitig und daher schick und bequem für jede Gelegenheit – nicht nur zur Tracht.

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Haferlschuhe

Haferlschuhe wurden vor allem in den Alpenländern zum Arbeiten getragen.

In Bayern trägt dieser auch den Namen „Bundschuh“ und in Österreich kennt man ihn auch unter dem Namen „Schützenschuh“.

Der Haferlschuh ist ein Teil vieler Trachten in der Alpenregion, er wird jedoch auch im Alltag von vielen Männern getragen.


Heutzutage gibt es Haferlschuhe in vielen verschieden Varianten, die allerdings einige gemeinsame Merkmale aufweisen.

So haben die Haferlschuhe im Allgemeinen einen tief ausgeschnittenen ungefütterten Schaft unter dem Knöchel und ein hochgezogenes Fersenteil.

Die Art der Schnürung unterscheidet sich jedoch von Region zu Region.

So ist es für den oberbayerischen Haferlschuh typisch, dass er seitlich zugebunden wird, während es den Haferlschuh im Allgäu mit der herkömmlichen Ristschnürung zu kaufen gibt.


Der erste Haferlschuh wurde schon vor über zwei Jahrhunderten, nämlich im Jahre 1803, vom Schuhmacher Franz Schratt entwickelt.

Dieser lebte in der Alpenregion und wollte einen Schuh schaffen, der eine ähnliche Trittsicherheit bot wie der Huf einer Gams im Gebirge.

Schon damals vereinte der Haferlschuh Zweckmäßigkeit und eine gewisse Eleganz, sodass er schnell viele Liebhaber fand.


Ende des 19. Jahrhunderts gab es im Allgäu bereits ungefähr 800 Schuhwerkstätten, die den Haferlschuh nach Maß herstellten.

Josef Schratt, der Enkel des Entwicklers dieses Schuhs, machte ihn jedoch erst richtig berühmt.

Zu seinen Kunden gehörte später sogar die prominente Bevölkerung.

Zu dieser Zeit trug man den Haferlschuh nicht nur auf dem Lande, sondern auch in den Städten, wo er als Straßenschuh für Frauen und Männer verwendet wurde.


Über die Namensherkunft des Haferlschuhs gibt es viele Theorien.

Eine davon besagt, dass Engländer den Schuh während eines Urlaubs in der Alpenregion entdeckten und ihn in ihre Garderobe aufnahmen.

Da sie bis dahin nur Schuhe gewöhnt waren, die über die Knöchel reichten, nannten sie den Haferlschuh „half shoe“ (halber Schuh), was sich im alpenländischen Deutsch zu „ha(l)ferl“ verkürzte und zu Haferlschuhe wurde.


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Trachtenlederhose – die praktische Tracht für den Mann


Die Trachtenlederhose genießt genau wie das Dirndl eine langjährige Tradition.Trachtenlederhose – die praktische Tracht für den Mann

Sie ist ein Teil der Gebirgstracht, so wie sie in Bayern, Salzburg oder Tirol getragen wird.

Zwei Arten dieser Lederhose sind weit verbreitet:

  • die Kurze und
  • die „Kniebundhose“.

Bei der Arbeit oder Jagd wurde zumeist die kurze, kniefreie Trachtenlederhose getragen, während man die Kniebundhose eher zu festlichen Veranstaltungen trug.

Typische Merkmale für Trachtenlederhosen sind die Bestickung und der Hosenlatz, welche auch als „Hosentürl“ bezeichnet wird.

An der rechten Seite der Hose findet man meist eine Messertasche, in die ein Nicker, also ein Jagdmesser, passt.

Die so genannte „Arschnaht“, die sich – wie der Name schon sagt – über dem Gesäß befindet, gibt dem Betrachter Auskunft über die Herkunft der Lederhose.

Ist die Naht tellerförmig über dem Gesäß, so kommt die Hose vermutlich aus Bayern, Tirol oder Oberösterreich.

Eine senkrechte Naht am Gesäß ist jedoch eher typisch für die Steiermark oder Kärnten.

Die für die Alpenländer typische traditionelle Trachtenlederhose wird auch Krachlederne genannt.

Sie besitzt keinen Hosenschlitz, sondern ein rechteckiges „Hosentürl“.

Der Begriff „Krachlederne“ wird jedoch auch umgangssprachlich für eine alte Lederhose mit Speckglanz verwendet.

Was sollte man(n) aber am besten zur Lederhose tragen?

Ganz einfach: ein lederner Hosenträger, der vorn an der Hose angeknüpft werden kann, macht sich zu jeder Trachtenlederhose gut.

In manchen Regionen trägt man auch Hosenträger aus Stoff, so zum Beispiel in Südtirol.

Ein so genannter Ranzen, der mit Federkielen bestickt ist, stellt auch einen schönen Schmuck für die Lederhose dar.

Dieser bezeichnet einen breiten Gürtel, der ursprünglich der Geldaufbewahrung diente.

Als Schuhwerk zur Kurzen empfiehlt sich der Haferlschuh.

Die Trachtenlederhose ist also ein eher traditionelles Kleidungsstück, welches aber praktisch, bequem und immer noch modern ist.


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Trachtenschuhe – Sie geben der Tracht das gewisse Etwas

Trachtenschuhe gibt es in der heutigen Zeit in vielen Arten.

Ihre Vielfalt reicht von den traditionellen Haferl- und Dirndlschuhen bis hin zu Trachtenstiefeln und Stiefeletten.


Der so genannte Haferlschuh entstand Anfang des 19. Jahrhunderts im Allgäu, einer Gegend, die sehr von der Natur geprägt ist, vor allem aber vom ländlichen Leben in den Bergen.

Diese inspirierte den Schuhmacher Franz Schratt und so entwarf er einen Schuh, der an den Huf einer Gams angelehnt war.

Die schmale, unterzogene und robuste Sohle des Schuhs sollte die gleiche Trittsicherheit aufweisen wie die des Gamswilds.

Zunächst wurde der Haferlschuh nur in den ländlichen Gebieten getragen, doch mit dem Beginn der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts wurden diese Schuhe auch in den Städten als modern angesehen.

Das Besondere an Haferlschuhen ist die Vereinigung von Zweckmäßigkeit und Eleganz, welche durch die Verarbeitung von Leder erreicht wird.


Die so genannten Dirndlschuhe tragen diesen Namen, da sie vor allem in Verbindung mit einem Dirndl getragen werden.

Sie sind meist aus Leinen oder Leder gefertigt und orientieren sich auch heute noch an ihren traditionellen Vorläufern.

Damit diese aber nicht als altmodisch und veraltet abgestempelt werden können, gibt es heute auch diese mit verschiedenen modernen Elementen.

So kann die Absatzhöhe der Dirndlschuhe variieren oder moderne Details machen die Schuhe interessanter und außergewöhnlicher.

Die Dirndlschuhe zeichnen sich jedoch vor allem durch ihre robuste Art aus, welche eine hohe Qualität verspricht.


Für noch mehr Auswahl für die richtigen Trachtenschuhe sorgen die Trachtenstiefel oder Stiefeletten.

Sie sind elegant und dennoch widerstandsfähig.

Die Eleganz wird ihnen durch eine Kombination von Leder und Leinen verliehen.

Die Trachtenstiefel für Frauen gibt es auch mit den heutzutage modernen hohen Absätzen, was die ohnehin schon eleganten Stiefel noch interessanter für junge Frauen macht.

Trachtenschuhe sind also ein absolutes Muss für die Vervollständigung der Tracht. Sie sind modern und das trotz ihrer weit zurückreichenden Geschichte.


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Dirndl Kleidung

Dirndl Kleidung ist eine Tracht mit jahrhundertlanger Tradition.

Dirndl Kleidung Foto

Der Begriff des „Dirndls“ wurde vom hochdeutschen Wort „Dirn“ abgeleitet, welches eine Bezeichnung für ein junges Mädchen ist und benannte somit ein Gewand, das von diesen getragen wurde.

Ursprünglich waren mit dem Wort „Dirndl“ die Trachten der österreichischen bzw. bayerischen Frauen gemeint.

Doch seit den 1930er Jahren zählt es zu den so genannten Trachtenmoden und bezeichnet ein Kleid mit einem engen und oft auch tief ausgeschnittenen Oberteil und einem sehr weiten Rock mit Schürze, welche durch eine Schleife umgebunden wird.

 

Die Dirndl-Trägerin gibt mit der Seite, auf der die Schleife gebunden ist, Informationen über ihren ehelichen Stand an.

  • Wenn die Schleife sich auf der linken Seite befindet, ist das ein Zeichen dafür, dass die Trägerin weder verheiratet noch verlobt ist.
  • Sieht man die Schleife jedoch auf der rechten Seite, heißt das, dass man es mit einer verheirateten bzw. vergebenen Frau zu tun hat.
  • Ist die Schleife in der Mitte nach vorn gerichtet, bedeutet dies Jungfräulichkeit und eine Schleife auf der Rückseite lässt erkennen, dass die Trägerin des Dirndls eine Witwe ist.


Obwohl die Geschichte des Dirndls bis in das 19. Jahrhundert reicht, ist es auch heute noch angesagt und darf auf keinem Oktoberfest fehlen.

Das Dirndl ist jedoch nicht nur für die „Wies’n“ geeignet, denn es gibt heute viele verschiedene Varianten dieses Frauengewandes, welche es auch für andere Anlässe attraktiv machen.

So gibt es das Dirndl zum Beispiel mit einem traditionellen langen Rock, aber es gibt auch die modernere Variante mit einem verspielt kurzen Rock.

Die Dirndl sind entweder aus Seide, Leinen oder Baumwolle gefertigt, was sich je nach Anlass unterscheidet.

Sie können schlicht einfarbig oder mit Blumenmuster sein oder in der heutigen Zeit sogar mit modernen Accessoires wie zum Beispiel Pailletten versehen sein.

Das macht die meist als altmodisch und verstaubt geltende Dirndl Kleidung auch für die heutige Jugend wieder attraktiv und aufregend.



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Kindertrachten

Kindertrachten und Trachten für Jugendliche erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

In der Stadt wie auf dem Land werden Kinder für verschiedenste Anlässe in Tracht gekleidet.

Dadurch hat sich eine vielfältige Mode für Kindertrachten herausgebildet.

Sie umfasst beinahe die gleichen Kategorien wie für Erwachsene.

Vom Dirndl über die Lederhose, vom Trachtenhemd über die Kniebund Lederhose bis zu den Trachtenschuhen und zum Janker.


Kindertrachten


Im Gegensatz zu Trachten für Erwachsene, sind Kindertrachten altersgemäß für Kinder und Jugendliche angepaßt.

Die charakteristischen Elemente der Tracht, wie etwa die Trachtenschürze, sind natürlich auch bei Dirndl für Kinder vorhanden.

Da die Schürze jedoch häufig abnehmbar ist, kann ein Dirndl für Mädchen auch als normales Kinderkleid getragen werden.

Damit wird es wesentlich alltagstauglicher und für viele Eltern ist dies ein willkommener Vorteil, wenn sich wenig Gelegenheiten bieten, Tracht zu tragen.


Während Damendirndl häufig mit einem weiten Ausschnitt versehen sind, sind Miederoberteile und Blusen bei Kinderdirndl durchgeknöpft und schließen hoch ab.

Kindertrachten für Jungen hingegen unterscheiden sich nur wenig von Männertrachten. Einige Hersteller achten jedoch, z.B. beim Trachtenhemd, auf eine besonders bequeme Schlupfform.


Die Stoffe, die für Kindertrachten verwendet werden, unterscheiden sich teilweise etwas von ihren Gegenstücken für Erwachsene.

So kommen nur selten Spitzenelemente zum Einsatz. Stattdessen werden Kindertrachten meist aus pflegeleichten Baumwollstoffen gefertigt.

Somit sind sie robust und leicht waschbar.


Vor ziemlich genau 125 Jahren wurde in Bayern der erste Trachtenverein gegründet.

Heute haben die bayerischen Trachtenvereine rund 200.000 Mitglieder, davon 100.000 Jugendliche.

Das zeigt, Trachtenmode für Jugendliche und Kindertrachten sind – auf dem Land mehr als in der Stadt – beliebt.



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Dirndl Größe 40

Kleider und Dirndl ab Größe 40 werden oft bereits als “Große Größe” oder gar als “Übergröße” bezeichnet.

In Deutschland befassen sich die Medien häufig mit den körperlichen Erscheinungsformen der Menschen.

Das Thema Magersucht aber auch das Thema dicke Menschen steht dabei im Vordergrund.

Zwischen den Zeilen oder direkt wird dabei darauf angespielt, zu mager und zu dick sei ungesund.

Vielfach stimmt das.


Viel zu wenig wird über die Menschen berichtet, die einfach mit ihrer Figur zufrieden sind, gleichgültig, ob sie ein paar Pfunde zu viel oder zu wenig haben.

Dabei ist insbesondere die Zahl derjenigen nicht gering, und das sind oft Frauen, die innerlich ausgeglichen sind und ihre Figur so nehmen wie sie ist.

Auch wenn sie Kleidergröße 40 oder mehr haben.

Denen geht’s einfach gut (vielleicht, weil sie auch Partner haben, die sie so mögen wie sie sind).

Sie fühlen sich wohl und sie leben gesund.


In Bayern, aber auch außerhalb Bayerns, sind solche Frauen vielfach gern im Trachten Dirndl gesehen.

Gerade wenn sie in Dirndl Größe 40 erscheinen.

Sie stellen etwas dar und sehen etwas gleich.


Sei es nun, dass diese Damen Balkonett Dirndl tragen, die natürlich von der Männerwelt immer wieder geschätzt sind.

Oder sei es, daß festliche Damen Dirndl z. B. dem Weihnachtsfest eine besondere Note geben.

Tracht und Trachten Dirndl kann man beinahe zu jedem Anlass anziehen.

Sie kleidet bei jeder Gelegenheit.

Die Trachtenmode hat sich mittlerweile zu einem eigenen Modebereich entwickelt, der innerhalb der Modewelt seinen festen Platz einnimmt, wozu nicht zuletzt Dirndl ab Größe 40 erheblich beigetragen haben.


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