Das Trachtenhemd hat eine sehr lange Tradition.
Doch wie so vieles in der Trachtenwelt ist auch dieses in der Gegenwart weder altmodisch noch langweilig, denn das Trachtenhemd weist eine Vielzahl an verschieden Varianten auf.
So gibt es das Trachtenhemd mit Krempelarm und Stehkragen, mit Langarm oder Kurzarm, mit oder auch ohne Brustriegel beziehungsweise Armriegel, in Pfoadform oder als Hirtenhemd und aus Leinen oder Baumwolle.
Das so genannte Pfoad bezeichnet ein Stehkragenhemd aus Österreich, welches dem Träger durch seinen leger wirkenden Stehkragen eine jugendliche Ausstrahlung gibt.
Auch das Hirtenhemd hat zumeist einen dezenten Stehkragen und man kann es nicht nur zur Tracht tragen, denn es passt auch einwandfrei zu Cord- und Stoffhosen, ja sogar zur Jeans.
Dies ist einer der zahlreichen Gründe, warum viele Männer das Trachtenhemd nicht nur zur Tracht, sondern auch im Alltag tragen.
Ein weiter Grund dafür ist, dass das Trachtenhemd sehr bequem ist.
Es ist also schon längst nicht mehr nur für festliche Veranstaltungen gedacht.
Des Weiteren werden Trachtenhemden von älteren und jüngeren Männern gleichermaßen gern getragen, denn heutzutage gibt es sie mit neuen Mustern und außergewöhnlichen Details wie Metallapplikationen oder aufwändigen Hemdtaschen.
Das Trachtenhemd wird also mehr und mehr an die aktuellen Modetrends angepasst und vereint nun traditionelle und moderne Elemente miteinander.
Die traditionellen Bauwoll- oder Leinenhemden sind jedoch ebenfalls immer noch sehr beliebt.
Allerdings verzichtet man heutzutage meist auf die karierte Variante, da diese eher abgedroschen und altmodisch wirkt.
Viel beliebter sind die einfarbigen Hemden mit modernen Details wie z. B. Stickereien.
Ob jung oder alt, traditionell oder modern, das Trachtenhemd ist sehr vielseitig und daher schick und bequem für jede Gelegenheit – nicht nur zur Tracht.












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